Nicht unser Krieg - Gemeinsam statt gegeneinander – 22.10.2026
Zwei Friedensaktivisten berichteten über ihre Erfahrungen
Seit vier Jahren dauert der Krieg in der Ukraine an und immer mehr Menschen weigern sich, für ihn zu kämpfen und zu sterben. Desertion, Kriegsdienstverweigerung und Flucht haben ein solches Ausmaß erreicht, dass europäische Staaten zugleich Einreise- und Schutzmöglichkeiten verschärfen und damit Menschen wieder näher an Einberufung, Repression und Krieg drängen.
Andrej und Make, ein Ukrainer und ein Russe, sind Aktivisten der Union der postsowjetischen Linken, in der sich ukrainische und russische Antikriegsaktivisten organisieren. Sie sprachen in der bis auf den letzten Platz besetzten Bandfabrik über das Ausmaß und die Formen dieser Verweigerung sowie über die Geschichten der Menschen dahinter. Dabei gaben sie eindrucksvoll und berührend auch die persönlichen Erfahrungen von Menschen weiter, die den Krieg selbst erlebt, den Dienst verweigert oder sich ihm entzogen haben, und berichten aus ihrer eigenen Antikriegsarbeit in Europa. Anschließend beantworteten sie Fragen des sichtlich bewegten Publikums.
Siehe auch Pressebericht in der WZ vom 24.10.2026
Eine Kooperation mit dem Wuppertaler Friedensforum